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​Woraus bestehen Leistungstransformatoren?

TransformatorenWir stellen allerlei sorgfältig ausgewählte Materialien zusammen. Jedes wird aufgrund seiner elektrischen, magnetischen, thermischen oder mechanischen Eigenschaften ausgewählt. Die Mischung in einem Transformator schafft ein Gleichgewicht zwischen seiner Funktionsweise, seiner Zuverlässigkeit und seinen Kosten. Die Wahl des Materials hat großen Einfluss auf die Gesamtfunktion und die Lebensdauer.

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Kernmaterialien: Der magnetische Weg

Der Kern eines Transformators besteht aus speziellem Elektrostahl. Dieser Stahl kanalisiert den magnetischen Fluss ziemlich effizient.

●Kornorientierter Siliziumstahl (GOES) ist die erste Wahl für effiziente Transformatoren. Es enthält etwa 2 bis 3,5 Prozent Silizium. Dadurch wird der elektrische Widerstand erhöht und Wirbelstromverluste verringert. Durch Kaltwalzen und Glühen werden die Körner ausgerichtet. Sie richten sich nach der Magnetfeldrichtung. Dieser Aufbau reduziert Hystereseverluste um bis zu 30 Prozent gegenüber nichtorientiertem Stahl.

●Amorphes Metall wie Metglas dient als weitere Option für wirklich hocheffiziente Aufbauten. Es handelt sich um eine schnell erstarrende Legierung, meist Eisen mit Bor und Silizium. Ohne kristalline Struktur sinken die Kernverluste im Vergleich zu normalem Stahl um 60 bis 70 Prozent. Dennoch sind die Materialkosten höher. Außerdem neigt es dazu, mechanisch zerbrechlich zu sein.

●Die Kerne bestehen aus Laminierungen. Sie stapeln dünne Bleche, typischerweise 0,23 bis 0,35 Millimeter dick. Die Isolierung erfolgt durch Keramik- oder Phosphatbeschichtungen. Diese verhindern Wirbelströme zwischen den Schichten.


Leitermaterialien: Der aktuelle Weg

Wicklungen benötigen Materialien, die den Strom gut leiten. Sie erfordern außerdem eine solide mechanische Festigkeit.

●Elektrolytisches Tough-Pitch-Kupfer (ETP) ist führend bei Wicklungen. Der International Annealed Copper Standard für die Leitfähigkeit liegt bei 100 bis 101 Prozent. Aufgrund seiner Duktilität kann es komplexe gewundene Formen bilden. Im Vergleich zu Aluminium weist es eine bessere mechanische Festigkeit auf. Das hilft, Kurzschlüsse effektiver zu bewältigen.

●Aluminiumlegierungen tauchen dort auf, wo die Kosten eine große Rolle spielen. Sie liefern etwa 61 Prozent der Volumenleitfähigkeit von Kupfer. Nach Gewicht sind es nur 30 Prozent. Um die aktuelle Kapazität zu erreichen, benötigen sie etwa die 1,6-fache Querschnittsfläche. Auf der anderen Seite sparen sie Gewicht und senken die Rohstoffkosten.

●Die Isolierung der Leiter umfasst Papierumhüllungen wie Kraftpapier oder thermisch verbesserte Sorten. Polyester wie Dacron oder Polyamid wie Nomex funktionieren ebenfalls. Sie isolieren von Windung zu Windung. Für zusätzlichen Schutz werden sie oft mit Lack oder Harz imprägniert.


Isolationssystem: Die dielektrische Barriere

Ein geschichteter Isolationsaufbau verhindert, dass es zu einem elektrischen Durchschlag kommt.

●Materialien auf Zellulosebasis bilden die wichtigste feste Isolierung. Kraftpapier und Pressspan sind genau das Richtige. Manchmal werden sie aus Gründen der Hitzebeständigkeit mit aromatischen Polyamiden aufgerüstet. Die poröse Struktur lässt Öl oder Harz vollständig einziehen.

●Flüssige Isolierstifte mit Mineralöl als übliche Wahl. Natürliche und synthetische Ester gewinnen an Bedeutung für besseren Brandschutz und Umweltfreundlichkeit. Diese Flüssigkeiten haben eine Spannungsfestigkeit von über 30 Kilovolt. Auf Ester basierende haben einen Brennpunkt über 300 Grad Celsius.

●Griff aus massivem GussmaterialTransformatorenEpoxid- oder Polyesterharze umhüllen die Wicklungen. Sie bieten mechanischen Halt und schützen vor der Umgebung. Die Teilentladung bleibt unter 5 Picocoulomb.


Struktur- und Hilfskomponenten

●Tank und Gehäuse bestehen aus Kohlenstoffstahl, häufig der Güteklasse ASTM A36. Korrosionsbeständige Beschichtungen für den Außenbereich. Hermetisch dichte Versionen könnten mit Edelstahl kombiniert werden. Auch Heizkörper bestehen aus Kohlenstoffstahl. Interne Leitbleche leiten den Ölfluss.

●Bei Routineanwendungen haften Buchsen häufig an Porzellan. Polymertypen wie Silikonkautschuk nehmen Dampf auf und sind dadurch leichter und widerstandsfähiger gegen Vandalismus. Im Inneren sind die Leiter aus Kupfer. Sie erhalten eine Versilberung oder Verzinnung.

●Konservatorsysteme sind aus Stahl gefertigt. Flexible Membranen wie Nitrilkautschuk oder Fluorpolymer halten Öl von der Außenluft fern.

●Zur Kühlausrüstung gehören Ventilatoren mit Aluminiumflügeln. Motoren verwenden Kugellager- oder Gleitlagerkonstruktionen. Sie sind für ununterbrochenes Laufen ausgelegt. Pumpenlaufräder in Zwangsölanlagen bestehen in der Regel aus Bronze oder Edelstahl.


Schutz- und Überwachungskomponenten

●Druckentlastungsgeräte verfügen über Membranen aus Edelstahl oder Spezialpolymeren. Sie platzen bei exakten Druckwerten.

●Kieselgel kommt in Entlüfter. Es enthält häufig einen Kobaltchlorid-Indikator. Durch die Aufnahme von Feuchtigkeit verändert sich die Farbe von Blau zu Rosa.

●Überwachungssensoren verwenden PT100- oder PT1000-Platin-Widerstandsthermometer zur Temperaturprüfung. Piezoresistive oder kapazitive Typen übernehmen die Drucküberwachung.


Herstellungs- und Verarbeitungsmaterialien

●Imprägnierlacke auf Basis von Polyester, Epoxidharz oder Polyurethan. Sie schützen vor Feuchtigkeit und sorgen für mechanische Stabilität.

●Klebstoffe und Dichtstoffe bestehen aus Silikon-, Polyurethan- oder Butylverbindungen. Sie dichten Dichtungen ab und verbinden Teile.

●Oberflächenbehandlungen verwenden zinkreiche Grundierungen. Zum Korrosionsschutz folgen Polyurethan-Deckbeschichtungen. Die Trockenfilmdicke beträgt üblicherweise 150 bis 250 Mikrometer.


Die Materialauswahl beim Bau von Transformatoren ist ein Ergebnis hunderter Jahre stetiger Optimierungen. Sie wägen den elektrischen Bedarf gegen mechanische, thermische, Umwelt- und Kostenfaktoren ab. Die Eigenschaften jedes Teils wirken sich auf die Effizienz aus, die bis zu über 99,7 Prozent betragen kann. Sie beeinflussen die Betriebsdauer, oft 25 bis 40 Jahre. Auch die Auswirkungen auf die Umwelt spielen eine Rolle. Die Materialwissenschaft treibt den Fortschritt in der Transformatorentechnologie voran. Neuere Designs tendieren zu nachhaltigen Optionen. Dabei spielen recycelbare Metalle, biologisch abbaubare Flüssigkeiten und langlebige Isolierungen eine Rolle. Dieser Wandel deutet auf eine Kreislaufwirtschaft in der Branche hin.





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